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09.09.2010
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Pilotierung

In den Jahren 2006 und 2007 wurde die Handelsstrategie an die dem DAX zugeordneten Wertpapieren sowie dem Index zwei mal getestet. Es wurden jeweils ca. 1,5 Monate nach den Vorgaben unserer Strategie mit DAX-Werten gehandelt.

Pilot 1

Zwischen dem 08.11.2006 und dem 20.12.2006 wurden ca. 100 mal Aktien des DAX an XETRA gehandelt. Die Umsätze pro Order schwankten zwischen 10.000 € und 80.000 €.

Wesentliche interne Fragen waren:

  • Wie häufig wird eine Einzelorder an XETRA im Markt DAX gesplittet, wenn das Ordervolumen zwischen 10.000 € und 100.000 € liegt.
  • Ist die Marktbeeinflussung bei diesen Geldmengen quantitativ messbar?
  • Wie gut und schnell funktionieren die Handelsplattformen?
  • Wie hoch müssen die brutto Transaktionskosten angenommen werden?

und selbstverständlich:

  • Welche Rendite wird erzielt?

Zur Beantwortung dieser elementaren Frage wurde das zur Verfügung stehende Handelsbudget als wibfin-Index am ersten Tag an den DAX angepasst. Neben den reinen Ertragszahlen diente so der DAX als Benchmark. Das Ergebnis:

  • Der wibfin-Index stieg kontinuierlich
  • Im betrachteten Zeitraum wurde eine Rendite vor Steuern aber nach Abzug der Transaktionskosten von 6,5% erwirtschaftet. Nach den Regeln der Zinsrechnung entspricht das einer Jahresrendite von ca. 72 %.

Die unten stehende Abbildung zeigt den wibfin-Index im Vergleich mit dem DAX:

Pilot 2

Der zweite Test fand zwischen dem 27.03.2007 und dem 02.05.2007 statt. Es wurde ein chronologischer Handel mit Knock-Out-Zertifikaten auf den DAX und DAX-Aktien simuliert. Die Zertifikate hatten einen Hebel zwischen 20 und 50. Simuliert bedeutet hier, dass der Händler nicht mit echtem Geld handelte, sondern Transaktionen per Screenshot und E-Mail notierte, die anschließend ausgewertet wurden.

Insgesamt kam es so zu 34 chronologischen Transaktion, von denen jeweils 16  "Put-Zertifikate" und 18 "Call-Zertifikate" waren.

Die unten stehende Abbildung zeigt den jeweiligen Erfolg dieser Transaktionen in % vor Transaktionskosten.

Bei einer vollständigen Reinvestition des eingesetzten Kapitals ergibt sich die unten stehende Wertentwicklung. Die Transaktionskosten der sehr riskanten Zertifikate wurden dabei mit 5 % pro Handel angenommen.

... ohne Transaktionskosten sähe es wie folgt aus:

 

Da Knock-Out-Zertifikate eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust haben, zeigt die nächste Graphik die Wertentwicklung, wenn nicht jeweils das vollständige Kapital eingesetzt wird, sondern jeweils ein konstanter (Teil-)Betrag des vorhandenen Budgets. Insbesondere dann, wenn mehrere Teilbeträge unabhängig voneinander in solche Zertifikate investiert werden, verschwindet das Risiko des Totalverlustes nahezu vollständig.

 

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wibfin-Peformance-Check


Basierend auf den Analyseergebnissen liefert die Handelsstrategie Kaufempfehlungen, falls freies Kapital vorhanden ist, oder Verkaufsempfehlungen, für Wertpapiere des Portfolios.

Handelsergebnisse und Simulationen